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Das Kap der guten Hoffnung - Wilde Piste um die Küste!



Schroffe Felsen und gefährliche Strömung... die Passage ums Kap kostete anno dazumal vielen Seefahrern das Leben. Der portugiesische König gab ihm dennoch den Namen "Kap der guten Hoffnung" weil damit endlich der Seeweg nach Indien entdeckt war.

Wir haben uns heute das Kap auf dem Landweg angesehen und auch das war schon ein kleines Abenteuer. Die Fahrt dorthin führte uns auf einer steilen kurvigen Traumstrasse, vorbei an Pavianen, die sich gerade auf Beutestreifzug befanden, an endlosen Stränden entlang bis zum Kap der guten Hoffnung. Wirklich traumhaft und spektakulär!

Die Traumstrasse - der Chapman´s Peak Drive - ist mit seinen 114 Kurven wahrlich abenteuerlich. Es ist aber nicht die Anzahl der Kurven auf der 9 Kilometer langen Strecke zwischen Hout Bay und Noordhoek. Nein... es ist die Strasse selbst – ein schmales Asphaltband, hineingesprengt in die schroff abfallenden Felsen und nur, na sagen wir mal eine diskrete Andeutung einer Begrenzung – ein kleine Steinmauer - trennte uns vom Abgrund. Dahinter ist praktisch nichts, ausser weit unten die gewaltige Brandung des tiefblauen Atlantiks...

Schlussendlich aber erreichten wir die Stelle, an der die Halbinsel im Meer versinkt. Diese Stelle ist aber – anders als oft behauptet – nicht der südlichste Punkt Afrikas, sondern der Südwestlichste. Trotzdem hatten wir irgendwie das Gefühl am Ende des Kontinents zu stehen...


Alles Liebe vom südwestlichsten Zipfel des Kontinents
Eure DoKo


Dienstag, 22. Februar 2011